Kategorie-Archiv: Allgemein

Bibel Intensiv Tage XV

Termin:
Freitag. 3. – Sonntag 5. November 2017
Veranstalter:
mit Pfarrer DR. Wolfhart Schlichting und Pfarrer Dr. Dietrich Blaufuß

Herzlich laden wir ein zum Thema: „Die Höll und ihre Flammen löscht meines Herzens Blut“ – Reformation in Spanien: Bibel intensiv

Ein Nachtrag zum Jubiläum 500 Jahre Reformation soll es sein. Bei den vielen Gedenkfeiern in diesem Jahr fiel selten ein Blick auf Spanien. Dieses Land gilt als eine Heimat der Gegenreformation (Ignatius von Loyola, Jesuiten).

Aber auch Spanien hatte seine Reformatoren, Bibelübersetzer und Prediger der „Rechtfertigung allein durch den Glauben“. Mit vergleichbarer Begeisterung wie in anderen Teilen Europas entdeckten dort Theologen und Laien Gottes Wort, setzten sich zum Bibelgespräch zusammen und vertieften sich besonders in die Briefe des Apostels Paulus.

In diesem Sinne war auch die spanische Reformation ein Bibel-Intensiv-Ereignis. Aufgrund der damals erst vor kurzem beendeten jahrhundertelangen arabisch-muslimischen Besetzung Spaniens waren aber die kirchlichen und staatlichen Ordnungskräfte dort extrem allergisch gegen jede Abweichung von der „katholischen“ Kirchenlehre und gingen mit allen Mitteln dagegen vor (Inquisition). Die Folge war, daß die Freude am Evangelium in den Flammen und im Qualm der Scheiterhaufen erstickt und spanische Bibeln als verbotene Literatur vernichtet wurden – die Märtyrer liebten die Botschaft der Bibel mehr als ihr Leben.

Wir laden herzlich ein zu diesen Tagen von Freitagabend bis Sonntagmittag und bitten um baldige Meldung.

Wir freuen uns, wenn Sie sich anmelden und dabei sein können. Unseren Flyer mit dem Programm können Sie bei uns abrufen. Wir senden ihn umgehend zu.

BIT – Bibel Intensiv Tage XIII

Termin:
Fr. 4. – So 6. November 2016
Veranstalter:
mit Pfarrer Dr. Wolfhart Schlichting und Pfarrer Detlev Graf von der Pahlen

Leiden als Endkampf

Aus den Abschiedsreden Jesu, Joh 13-17

 Im Johannesevangelium tritt Jesus wie ein „Offenbarer“ auf: Er erzählt aus dem Jenseits.

Aber er erzählt eigentlich nichts von dort, sondern spricht nur von sich, vor allem, wozu die Welt ihn braucht: An ihn als den vom „Vater“ Gesandten zu glauben, ist so  überlebenswichtig wie Brot, Licht, frisches Wasser usw. Und das, obwohl die Leute zu wissen meinen, wo er tatsächlich herkommt: „Ist das nicht Jesus … dessen Vater und Mutter wir kennen?“ (Joh 6,42) Wie kommt er als Mensch dazu, sich selber zu Gott zu machen? (10,33)

Er behauptet: Wer ihn sieht, sehe Gott (14,9).

Aber auf einmal wirkt er betrübt (13,21). Es geht nicht gut aus mit ihm. Doch zugleich sagt er, eben das sei der Moment, in dem die Glorie Gottes aus ihm hervorleuchtet (13,21f). Und dabei wird der End-kampf darum entschieden, wer und was sich letzten Endes durchsetzen wird (14,30f; 12,31f).

Wir werfen einen Blick auf den Übergang zur Johannes-Passion ab Kap. 12 und ausgewählte Stücke aus den sog. Abschiedsreden, besonders aber auf das von dem lutherischen Theologen David Chytraeus (1531-1600) so genannte „Hohepriesterliche Gebet“ Jesu (Joh 17).

Herzliche Einladung zu intensivem Studium der Bibeltexte!

Zum Programm klicken Sie bitte hier: BIT XIII Flyer Nov. 2016